Home
Einstieg
Aktuelles
Sippungsfolge
64. Joha-Sippung
Über Schlaraffia
Schlararaffe werden
Ein Pilger berichtet
Schlaraffenlatein
Pilgerbrief
Eine Fechsung
Wir über uns
Unsere Burg
Kontakt-Formular
Mitglieder
Routenplaner
Sitemap
Impressum
Datenschutz

Diese Fexung ist übertitelt mit
"warum ich Schlaraffe geworden bin“
 

 Eure Herrlichkeit, Schlaraffen hört !

Für die Fexung heute überlegte ich hin und her,
ein Thema war zu schlecht, ein anderes zu schwer.
So hab’ ich die Gehirnzellen angestrengt
und lange darüber nachgedenkt!    
Auf einmal, wie der Blitz des Geistes,
wusste ich:
Peter, jetzt d’es!

Nun will ich euch nicht langweilen,
sondern gleich zum Thema eilen!
Vorab gestattet noch ein Wort,
„Gefällt’s Euch nicht – jagt mich fort!“
Mein Thema ists, so schrieb ich’s hin:
„Warum ich Schlaraffe geworden bin!“

Für jeden hier in diesem Kreise,
gibt’s Gründe dafür – dutzendweise.
Bei mir fing’s an beim Zeitung lesen,
Da war ein Artikel drin gewesen!
Ich las von einer großen Feier- Sippung genannt.,
von Rt, Jk und Kn, die alle dort sind hin gerannt!
Ich konnte mit Erstaunen lesen,
aus aller Herren Länder waren Gäste da gewesen.

Fragend las ich weiter und dann stand es da:
das ist die Johannisritter-Sippung der Eschweger Schlaraffia.
In dem Artikel stand dann noch,
auch hier sorgt man sich um’s Nachwuchsloch.
Eine Nummer gab’s noch für das Telefon,
kaum gelesen, wählte ich auch schon!
Und nur nach einigen kurzen Tagen,
kamen zwei Herren zu mir mit dem Wagen.

Sie erzählten mit in knapp zwei Stunden,
alles über Schlaraffia – das hätt’ in keinem Lexikon ich je gefunden.
Beim Abschied luden die netten Herren mich dann ein,
doch demnächst einmal in der Burg ihr Gast zu sein.
Sie mussten mich nicht lange bitten,
nächsten Dienstag ging ich hin, mit eiligen Schritten.
Gast an der Rittertafel durfte ich sein,
hierfür fällt mir auch heute nur „Wunderbar!“ ein.

Vom ersten Moment an hat“s mir gefallen,
ich fühlte mich wohl, ein Verdienst derer Schlaraffen allein.
So kam ich dann wieder, zweimal noch Gast,
danach habe ich all meinen Mut zusammengefasst
und gebeten, mir die Erlaubnis zu geben
künftig als Pilger Schlaraffia zu erleben.
Die Wochen und Monate flogen dahin,
gekugelt wurd’ ich bald zum Knappen, was ich auch schon nicht mehr bin.

Die Knappenprüfung war hochnotpeinlich,
der Schulrat sehr streng, doch gar nicht kleinlich.
So wurde ich kürzlich zum Junker erhoben,
Mein Herz tat vor Freude regelrecht toben.
Ich hab’ so viel hier gelernt und soviel hier bekommen,
hab’ Freude und Lachen oft mit nach Hause genommen.
Konnt’ vergessen für einige frohe Stunden,
die Last der Profanei in geselligen Runden.

Fragt mich heute einer, warum ich Schlaraffe geworden bin,
dann gibt’s nur eine Antwort: „Komm’mal mit zur Sippung hin!
Dort kannst du es sehen, spüren und erleben,
was Schlaraffia fähig ist, den Menschen zu geben.
Du bekommst dort alles, wovon du lange geglaubt,
der Alltag habe dies aus deinem Leben geraubt.
Es ist nichts Geheimes, worum es hier geht,
es ist vieles Schönes, wofür die Schlaraffia steht.

Du kannst hier so wie du bisst immer sein,
und wenn du willst, dann reihst du dich ein,
in der Folge der Sänger, Redner und Dichter,
hier erhebt sich niemand über dich zum Richter.
Ein jeder Beitrag, ob Vortrag oder auch Singen,
erfreut die Schlaraffen und trägt bei zum Gelingen
der Sippungsabende hier in dieser Runde;
und deshalb verbreite ich froh diese Kunde:

Schlaraffia hat mir für mein weiteres Leben
so viele schöne Dinge gegeben.,
die nirgendwo sonst bis heute ich fund’
deshalb halt ich fest am schlaraffischen Bund.
Und geht’s mir mal schlecht, dann lenk’ ich den Sinn
mit Vorfreude auf die nächste Sippung hin.
Ich hoffe, ihr kennt jetzt die Antwort zur Frage von vorhin,
warum ich Schlaraffe geworden bin“
LULU


Diese Fexung entstammt der Feder
von unserem Jk Peter
vorgetragen in der Winterung a.U. 147 (profan 2006)

 

 

Letzte Aktualisierung auf dieser Seite am 30.08.2019      

Top

So IHR Fragen, Anregungen oder Kritik habt, schreibt uns. | kantzlerambt at schlaraffia-am-eschenwege.de